Aktuelles Paper zum Online Measurement aus den USA

Von: Simon Plate / 10.03.10

Auch in den USA steht das Thema Online Measurement momentan weit oben auf der Agenda von Wissenschaft und Praxis. In einem aktuellen Paper der „Commission on Public Relations Measurement and Evaluation“ des amerikanischen PR-Verbandes IPR (Institute for Public Relations) wird die Diskussion aufgegriffen.

Der Autor Seth Duncan konzentriert sich in dem Paper auf die Möglichkeiten der Nutzung klassischer Web Analytics-Daten (wie z.B. Besucherzahlen, Herkunft der Besucher etc.) zur Analyse der direkten Beeinflussung von Geschäftszielen durch „Earned Online Media“ – also durch meist PR-induzierte Verweise, die Besucher von anderen Seiten auf die eigene Webseite leiten.

Dabei versucht er, die klassischen PR-Metriken im Online-Bereich, wie den Werbeäquivalenzwert, den Durchdringungsindex oder den Umfang der Berichterstattung mit Zahlen der Outcome-Ebene wie Registrierungen oder Downloads auf der Unternehmensseite und schließlich – auf der Wertschöpfungsebene – auch Abverkäufen zu verknüpfen.

Das Paper richtet sich dabei vor allem an PR-Praktiker, die die relevanten Web Analytics-Verfahren im Rahmen ihres Online Measurements und (internen) Erfolgsnachweises nutzen wollen. Duncan bietet nach einer Einführung zu den Grundlagen der Web Analytics einen Überblick über die verschiedenen Analysemöglichkeiten hinsichtlich des Einflusses von „Earned Media“ auf die Besucherzahlen und das Kundenverhalten auf der Unternehmensseite. Social Media werden jedoch von ihm nicht gesondert berücksichtigt.

Mehr Informationen zum aktuellen Paper des IPR

“Using Web Analytics to Measure the Impact of Earned Online Media on Business Outcomes: A Methodological Approach” von Seth Duncan, Senior Research Manager bei Context Analytics. [Download PDF, 232 KB]

Auf der Internetseite des IPR kann unter diesem Link das Paper diskutiert werden.

Über das IPR (Institute for Public Relations)

Das 1956 gegründete Institute for Public Relations (IPR) mit Sitz in Gainesville (Florida, USA) ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die selbst PR-Forschung betreibt bzw. Ergebnisse von Studien in dem Bereich dokumentiert und diese Wissenschaft und Praxis zur Verfügung stellt. Sie versteht sich als „Brücke“, die PR Research unterstützt und die Erkenntnisse in die Praxis transferiert.

Weitere Beiträge zum Thema auf communicationcontrolling.de

  • Frank Ovaitt, President und CEO des Institute for Public Relations (IPR) im Interview mit communicationcontrolling.de über die Aktivitäten des IPR im Bereich Kommunikationscontrolling.
  • Seit 2004 verleiht das IPR jährlich den „Jack Felton Golden Ruler Award“ für exzellente Leistungen im Bereich Public Relations Measurement und Evaluation.


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