US-Studie zeigt gestiegene Bedeutung von Kommunikations-Controlling

Von: Maren Eitel / 16.05.2012

Das Budget, das Kommunikationsabteilungen in den USA für Evaluationen und Erfolgsmessungen verwenden, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die siebte Auflage der Studie „Communication and Public Relations Generally Accepted Practices (GAP)“, die vom USC Annenberg Strategic Communication and Public Relations Center im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt wird.

An der Studie GAP VII nahmen 620 erfahrene Kommunikatoren aus öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie Nichtregierungsorganisationen in den USA teil. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Arthur W. Page Society, dem Institute for Public Relations (IPR), International Association of Business Communicators (IABC) und der Public Relations Society of America (PRSA) durchgeführt.

Schlüsselerkenntnis: Mehr Geld für Evaluation, insbesondere für Social Media

Zu den Schlüsselerkenntnissen zählen Fortschritte auf dem Gebiet von Evaluation und Erfolgsmessung in PR-Abteilungen. Der Budget-Sprung von 4 auf 7 Prozent von 2009 bis 2011 legt eine insgesamt gesteigerte Bedeutung von Kommunikations-Controlling in der PR-Praxis nahe. Außerdem spiegelt sich darin die steigende Verbreitung von Social Media Monitoring Tools wider.

Outcome statt Output lässt viele Organisationen besser abschneiden

Ein weitere interessante Erkenntnis besteht darin, dass Organisationen, die die Outcome-Ebene messen, offenbar eine größere Wahrscheinlichkeit haben, Erfolge zu vermelden, also Organisationen, die auf die Outputs setzen (s. DPRG/ICV-Bezugsrahmen).

Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden. 

 


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